#61 TURNING POINT Stiftung: wie das Segeln Leben verändert – mit Paralympics-Sieger Jens Kroker
Shownotes
Über außergewöhnliche Lebenswege, Mut und die Kraft des Segelns, spricht Host Timm Kruse mit dem Paralympics-Sieger Jens Kroker in dieser Folge. Im Fokus steht die Frage, wie der Segelsport Menschen stärkt, Grenzen verschiebt und neue Perspektiven eröffnet. Zum Auftakt blickt Timm Kruse auf die Flagship Night der boot Düsseldorf zurück, bei der der Brite Craig Wood als Seamaster ausgezeichnet wurde. Nach einem schweren Militärunfall segelte Wood allein über den Pazifik – eine Geschichte, die Kroker in seiner bewegenden Laudatio würdigte. Dabei wird deutlich, was Segeln bewirken kann: Es konfrontiert mit Grenzen und zeigt zugleich Wege, über sich hinauszuwachsen. Jens Kroker, der mit nur einer Hand geboren wurde und seit über 40 Jahren segelt, redet offen über Selbstzweifel, Ausgrenzung und Leistungsdruck. Statt von Behinderung spricht er von „unterschiedlicher Befähigung“ und betont, dass jeder Mensch eigene Talente mitbringt. Segeln wurde für ihn zum Wendepunkt, denn auf dem Wasser zählen Teamgeist, Technik, Taktik und mentale Stärke – nicht körperliche Normen. 2008 nahm er erstmals an den Paralympischen Spielen teil und teilt im Podcast auch seine Sicht auf den Ausschluss des Segelns aus dem paralympischen Programm. Mit seiner Stiftung Turning Point setzt er sich dafür ein, Kindern und benachteiligten Menschen durch Segelprojekte neues Selbstvertrauen zu schenken. Welche Rolle der Sport heute in seinem Alltag spielt, erfahrt ihr in von ihm persönlich.
Hier findet ihr den YACHT-Artikel zur Seamaster-Verleihung und der Laudatio von Jens Kroker.
Wenn ihr noch nicht genug von Segelthemen habt, dann schaut unbedingt auf www.yacht.de! Außerdem halten wir euch bei Instagram, Facebook, TikTok und YACHT tv immer auf dem Laufenden!
Neuer Kommentar